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Tag 14

Mittwoch, 8 August 2007, die letzte Action


Wir fahren ein paar km auf der F35 und biegen bei Uthilio rechts ab. Hier suchen wir eine auf der Karte als Pfad eingetragene Piste und fahren sie hinauf in die Berge.

Am Anfang geht es über treppenartige Steinabsätze hinauf. Dann flacht das Gelände ab und der Untergrund wird lehmiger.

Wir passen auf dass wir uns in den schmalen tief ausgewaschenen Spurrillen nicht festkeilen. Wenn es geht fahren wir neben den Spurrillen. Wir übersehen die gesuchte Abzweigung um die Berge. Erst als wir bis auf ein paar Meter genau den entsprechenden GPS Punkt ansteuern, können wir die Fahrspuren im Gras entdecken.

Die Piste führt zwischen zwei großen Bergen hinauf. Meik verliert auf dem steilen Geröllhang an Schwung und fällt mit seinem Motorrad um. Auf der anderen Seite geht es wieder hinunter und wir gelangen in die sandige Ebene in der wir am Anfang unserer Reise gezeltet haben.

Über kleine Pisten erreichen wir zuerst die F52, anschließend geht es auf der F36 an Pingvellir vorbei. Bei Mosfell wechseln wir auf die Ringstraße nach Reykjavik.

Mittlerweile regnet es sehr stark. Da wir sowieso schon völlig durchnässt sind, machen wir den Umweg zu einem Einkaufszentrum, wo wir uns mit neuen Lebensmitteln und Bier für unsere letzten Tage auf Island versorgen.

Der Camping ist schon fast überfüllt, auf der kleinen Wiese wo wir die erste Nacht unsere Zelte aufgeschlagen haben ist kein Platz mehr.

Der Camping verfügt leider nur über einen sehr kleinen überdachten Bereich, so dass man bei Regen auf einen freien Platz zum Kochen warten muss.

In der Zwischenzeit duschen wir und ziehen trockne Kleider an. Nach dem Essen reden wir bei einem Tee mit anderen Reisenden, dann verkriechen wir uns in den Zelten.

Im Gegensatz zum Hochland ist die Temperatur milder und der Wind auch schwächer, so dass es trotz dem Regen nicht zu kalt ist.

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